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Katharina und Vivian

Praktikum bei dieKunstBauStelle

Wir sind Katharina und Vivian, und wir kommen beide aus dem Landkreis Landsberg am Lech. Wir sind 19 Jahre alt und haben im vergangenen Jahr hier in der Stadt unser Abitur gemacht. Da wir uns hier in der Nähe kreativ und kulturell beschäftigen wollten, stießen wir auf den Verein dieKunstBaustelle. Dort nahm uns Wolfgang Hauck, der Leiter dieser Organisation sehr herzlich für ein dreimonatiges Praktikum auf. In dieser Zeit halfen und arbeiten wir an einigen Projekten mit.

Layout für eine Dokumentation

Einige unserer Aufgaben waren etwa das Verfassen oder das Übersetzen von Texten für die Webseite, zudem wirkten wir auch bei der Vorbereitung von Workshops mit. Noch dazu halfen wir auch bei der Dokumentation für die Zukunftswerkstatt Bahnpark mit, indem wir Texte verfassten und diese anschließend formatierten.

Auch wenn viele der Aufgaben völlig neu für uns waren, lohnte sich die Anstrengung allemal da wir dadurch vieles gelernt haben und mit neuen Dingen vertraut gemacht wurden.

So lernten wir zum Beispiel den Umgang mit neuen Computerprogrammen wie InDesign und Photoshop, die für uns mit Sicherheit auch in der Zukunft sehr hilfreich sein werden.

Unser Dank geht an den ganzen Verein dieKunstBaustelle für die vielen Erfahrungen, die wir sammeln duften!

ART NO STOP

Ein europäisches Erasmus-Projekt verbindet Kunst und Sozialarbeit
Landsberg: Die europäische Union fördert ein soziokulturelles Kooperationsprojekt in dem der Verein dieKunstBauStelle die Realisierung der digitalen Gestaltung übernimmt.
Die Qualifikation und Erfahrungen der Partner aus der internationalen soziokulturellen Arbeit hat die EU-Kommission überzeugt, die dazu 200.000 Euro zur Verfügung stellt.

Teilnehmer

Für die aktuelle Arbeitssitzung kamen acht Künstler, Sozialarbeiter und Leiter sozialer Organisationen für vier Tage im Februar nach Landsberg.
Teilnehmer des internationalen Treffens in Landsberg waren die Leiterinnen eines Kultur- und Sozialzentrum in Brindisi (Italien), eines Integrationszentrums für Flüchtlinge und Kulturzentrum in Granada (Spanien), eines Street-Art-Vereins in Amsterdam (Niederlanden) und der soziokulturell tätige Verein dieKunstBauStelle aus Landsberg, der Gastgeber war.
Die anderen Standorte des geförderten EU-Projekts „Art No Stop“ sind in Spanien, Italien und in den Niederlanden. Dort werden die Arbeitssitzungen stattfinden, um die Erfahrung soziokultureller Projekte in einem Handbuch, Lehrgängen und einer Online-Plattform zu bündeln.
Foto: Conny Kurz
Bild 1: v.l.n.r: Dora Fanelli (SP), Gabrielle Cagnazzo (IT), Ankie Til (NL), Ed Santman (NL), Ayelen Bursztyn (SP), Sylvia Paradiso (IT), Wolfgang Hauck (DE)

INTERNATIONALLE AUSSTELLUNG FutureFlashback

AUFTAKT IN ISTANBUL

Am 1. März wird die Ausstellung des Projekts „FutureFlashback“ in der T. C. Istanbuler Universität vom Dekan Prof. Dr. Hayati Develi, Abteilungsleiter der Fakultät für Literatur Prof. Dr. Necdet Neydim und der türkischen Projektleitung Dr. Ensa Filazi eröffnet. Ebenso wird der Projektleiter der IELEV-Schule, Stephan Reischl, teilnehmen der die Konzeption mit Wolfgang Hauck mitentwickelt hat.
Der Projektleiter und Initiator, Wolfgang Hauck, vom Verein dieKunstBauStelle reist dazu mit Anke Neudel, der Projektkoordinatorin für internationale Zusammenarbeit des Vereins, nach Istanbul.
Das Projekt hatte 2019 an der Mittelschule in Landsberg begonnen und nach und nach weitere und internationale Kreise gezogen. Als erstes kam die Privatschule İELEV in Istanbul dazu, dann Schulen in der Ukraine und dann die Istanbuler Universität mit der Fakultät für Literatur.

Internationales Projekt

Um dieses Projekt mehrsprachig zu gestalten, hat die Abteilung Dolmetschen und übersetzen (Deutsch-Türkisch) der Universität Istanbul bei diesem Projekt mitgewirkt und zu der interkulturellen Zusammenarbeit beigetragen.
So wurden unter den Studenten aus verschiedenen Semestern der Abteilung insgesamt 50 Audiobeiträge der Schüler aufgeteilt, transkribiert, in die türkische Sprache übersetzt und erneut als Audiobeitrag eingelesen. Die Arbeitseinteilung zwischen den Studenten wurde von Alper Akbay, einem Absolventen der Fakultät unterstützt. Transkriptionen, Übersetzungen sowie Audioaufnahmen wurden von Ayşenur Yavuz, Sümeyra Tatlı, Deniz Varol, Yasin Atar, Hatice İnci, Tolga Maden, Sümmeye Saliha Kantar, Sema Durmuşlar, Şimal İda evik und Ersin İşbilir vervollständigt. Die offizielle Webseite wurde von der Absolventin Suna Yıldırım in die türkische Sprache übersetzt.
Nun werden erstmals alle Sprachversionen in Istanbul gezeigt. Gerade zu tragisch ist es, daß die Ausstellung in der Ukraine im Januar 2021 gestartet wurde und nun die Wanderausstellung verschoben werden muß.

Auftakt in Landsberg am Lech

Der erste Teil der Ausstellung war bereits in Landsberg auf dem Hauptplatz zusehen. Dort konnte man mit QR-Codes die Tonaufnahmen der Beiträge der Jugendlichen abrufen. Dadurch wurden die digitale und analoge Welt verbunden.
Die digitale Ausstellung ist online:

FÖRDERUNGEN

Die verschiedenen internationalen Beteiligungen wurden gefördert durch:
Kultur macht stark, Türkische Gemeinde ein Deutschland Mein Land– Zeit für Zukunft, Deutsch-Türkische Jugendbrücke, Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft EVZ, Multicultural Ukraine (MKUA)

ZUKUNFTSWERKSTATT BAHNPARK AUGSBURG

Die Dokumentation ist fertig!

Das Team des Vereins dieKunstBauStelle hat eine umfangreiche Dokumentation aus den Ergebnissen ZUKUNFTSWERKSTATT BAHNPARK AUGSBURG vom November und Dezember 2021 erstellt. Sie wird zusammen mit der Bahnpark Augsburg gGmbH im März vorgestellt.
Darin sind auch multimediale Inhalte, wie Videos, Audiobeiträge und Dokumente über QR-Codes online abrufbar.
Die 116 Seiten enthalten Statements aus Politik, Wirtschaft, Architektur, Städteplanung und Kultur, sowie Ideen und Skizzen zur Entwicklung einer Ausstellung im Bahnpark enthalten.
Einerseits geht es um die Entwicklung eines Labors für europäische Gesichte, dem Rundhaus Europa, andererseits auch die gesamte Entwicklung des Bahnparks im neuen Quartier.
Deswegen hat Wolfgang Hauck, Initiator des Projekts, die Dokumentation auch als ein Arbeitsbuch konzipiert, in dem weitergeschrieben, Notizen und Idee gesammelt und bearbeitet werden soll.
Die gedruckte Dokumentation ist erhältlich
    • Im Bahnpark in Augsburg
    • Im Büro dieKunstBauStelle in Landsberg
Den Teilnehmer und Teilnehmerinnen finden die Dokumentation in Kürze in ihrem Briefkasten.

FÖRDERUNG

Das Projekt „Labor für europäische Gesichte – Rundhaus Europa“ und die Veröffentlichung wurden gefördert von Fonds Soziokultur
Preview Dokufilm

Dokufilm Arturo Ui – Vorschau

Das Filmprojekt ist auf dem Weg

VORSCHAU

Am Freitag, 29. Januar 2022,  sah ein Teil der Mitwirkenden die aktuelle Schnittfassung von Robert Fischer im Werkstattkino in München.

Bereits vor drei Wochen konnten die Schauspieler und Schauspielerinnen in Wasserburg und Landsberg eine Eindruck vom Film bekommen.

Wegen den geltenden Coronaregelungen für Kinos wurde die Vorführungen auf verschiedene Termine aufgeteilt.

ERSTE EINDRÜCKE

Georg Karger, musikalischer Leiter, sah die Filmfassung bereits zum zweiten Mal und ist begeistert:

„Lieber Robert, ich habe am letzten Freitag tatsächlich geglaubt, einen über weite Strecken neuen Schnitt zu sehen. (Anmerkung Robert Fischer. Was es nicht war.) … nimm es gerne als Kompliment.

Anscheinend funktioniert die von Dir geschaffene Polyphonie der Erzählstränge so, dass es auch bei mehrmaligem Sehen immer wieder neues zu entdecken gibt. Die Vorstellung der Gewerke, die Reflexionen über Landsberg und die NS-Zeit, Berthold Brecht und sein Stück, die Interviews …“

Ein Teil des Produktionsteams im Werkstattkino München:
V.l.n.r: Gonzalo Orce,  Nina Selma Frank, Mindy Frank, Robert Fischer, Wolfgang Hauck, Nina Frank, Georg Karger, Carsten Klemm
Foto Katharina Neuhaus

Aktuell arbeitet der Filmemacher Robert Fischer an der Farbkorrektur und Tonmischung.

„Nun laufen die Planungen für die Premiere und alles andere, daß zu einer solchen Filmproduktion gehört“, so Wolfgang Hauck.

PREMIERE

Die Premiere ist für Juni/Juli 2022 .geplant.

Wer einen ersten Eindruck haben will, kann den Teaser von Robert Fischer sehen, der vor zwei Jahren entstanden ist:

TEASER: Video Vimeo

#arturoui #dokufilarturo #bertholdbrecht #diestelzer #dieKunstBauStelle #theaterwasserburg

 

Kultainer

FONDS SOZIOKULTUR FÖRDERT EIN WEITERES PROJEKT

Erstmals werden 2022 Entwicklungsprozesse zur Stabilisierung der soziokulturellen Arbeit von Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) über den Fonds Soziokultur unterstützt.

 

Dazu wurden 653 Projekte ausgewählt, die bis Ende 2022 eine umfangreiche Förderungen erhalten. Mit einem Volumen von 16,9 Millionen Euro im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR gehen die Fördergelder an freie Träger der Soziokultur, der Kulturellen Bildung, der Medienbildung und der Kulturarbeit in ganz Deutschland. So lautet die aktuelle Nachricht der Pressemeldung des Fonds.


PROFIL:SOZIOKULTUR

Die große Resonanz auf das Sonderprogramm PROFIL:SOZIOKULTUR hat den enormen Bedarf zur Weiterentwicklung der Arbeit deutlich aufgezeigt.

Mit Mittel aus diesem Förderprogramm PROFIL:SOZIOKULTUR wird auch das neue Projekt SOZIOKULTUR:KULTAINER des Vereins dieKunstBauStelle unterstützt.

 

Wolfgang Hauck sieht in den Zeiten der Corona-Pandemie eine wirkungsvoll und effiziente Möglichkeit, um mit dezentralen und lokalen Angeboten in vielfältiger Formate für das kulturelle Leben auszubauen.

Bild Kultainer in Schondorf

Die Kultainer in Schondorf 2021

NEUES TEAM

Das Team von dieKunstBauStelle will dazu die soziokulturellen Aktivitäten im ländlichen Raum weiter ausbauen. Dazu sollen auch die KULTAINER oder das Open-Air-Kino-System genutzt werden, die bereits 2021 im Einsatz waren.

Für die Umsetzung soll ein eigenes Organisationsteam aufgestellt werden und in den jeweiligen Gemeinden kulturelle Angebote entwickeln und begleiten.

 

Wir sagen vielen Dank, für das Vertrauen und die Unterstützung!


INFORMATIONEN

Auf der Webseite des Fonds Soziokultur sind alle geförderten Projekte und Initiativen zu sehen:www.fonds-soziokultur.de
#kultainer #diekunstbaustelle #kulturinlandsberg #fondssoziokultur #profilsoziokultur
KauferingHistoryApp

Die HistoryApp kommt in Kaufering an

Die HistoryApp kommt in Kaufering an

Einladung zum Auftakt-Workshop am Freitag, 22.1.2022 um 16:00 Uhr in Kaufering

Kaufering: Die Kultur-Möglichkeiten sind Corona-bedingt im Moment stark eingeschränkt und nur wenige Projekte können trotzdem realisiert werden: Dazu gehört die Erarbeitung von Beiträgen für die LandsbergHistoryApp in der Gemeinde Kaufering.

Der Leiter dieses Projekts Wolfgang Hauck bindet mit seinem Verein dieKunstBauStelle e.V. jetzt auch Kaufering in die HistoryApp ein, nachdem bereits Geltendorf, Diessen, Schondorf, Fuchstal und Greifenberg Texte und Bildmaterial dafür aufbereiten.

In einer ersten Veranstaltung mit Bürgermeister Thomas Salzberger am kommenden Freitag um 16:00 Uhr im Sitzungssaal im Feuerwehrhaus in Kaufering werden die Themen für KauferingHistoryApp interaktiv zusammen erarbeitet.

Interessierte können sich noch anmelden unter Telefon: 08191 664111.

Die Teilnahme ist nur mit einem aktuellen, negativen Schnelltest möglich (1-G-Regelung).

Weitere Informationen unter:

Landsberg-History-App

Ein Artikel zum Projekt unter:

19.01. 2022 Aloys.News LandsbergHistoryApp – Geschichte digital erlebbar

#landsberghistory #historybayern #kaufering #kauferinghistory #historyapp #kulturinkaufering #diekunstbaustelle #landsberghistoryapp #geschichte #geschichtswerkstatt

Digitales Arbeiten HistoryApp

Tisch der Generationen

Überraschungen am „Tisch der Generationen“

Augsburg/ Landsberg/ Schondorf: generationsübergreifender Austausch über den Schulanfang bringt viele Überraschungen

„An meinem ersten Schultag wurde ich als Nicht-Katholischer in einer Klasse untergebracht mit den Kindern aller Zwangsarbeiter und Flüchtlinge. Meine Lehrerin kam direkt vom Berghof, wo sie die Privatlehrerin von Goebbels Kindern gewesen war. Von uns gingen dann aber wesentlich mehr Kinder ins Gymnasium als aus der katholischen Parallelklasse“ erinnerte sich einer der Teilnehmer des Tischs der Generationen an seinen 1. Schultag 1955 zur Zeit der Bekenntnisklassen.

Ein 1961 Eingeschulter erzählt von seiner riesigen Schultüte und von der Strafe des Podest-Kniens. „Da ich zudem Ministrant war und damit ständig knien musste, sind meine Knie heute ruiniert und ich bekomme von der Kirche monatlich 300 Euro Schmerzensgeld deswegen“. Eine 1941 geborene Dame konnte sich an ihren ersten Schultag gar nicht mehr erinnern, weil der im unter Trümmern begrabenen Berlin keine besondere Relevanz hatte. Dafür aber waren ihr die von den Amerikanern für deutsche Kinder eingerichteten Freizeit-Clubs in guter Erinnerung, in denen ihr viel beigebracht worden war.

Zu der von Wolfgang Hauck vom Landsberger Verein dieKunstBauStelle initiierten Veranstaltung am vergangenen Wochenende waren insgesamt 14 Teilnehmer von 16- 80 Jahren zum zwanglosen Austausch zusammengekommen. Aus Landsberg und Schondorf wurden Teilnehmer diesem hybriden Format per Zoom zugeschaltet. Wegen Abstandsregelungen war die Veranstaltung kurzfristig statt in Schondorf beziehungsweise Landsberg in den Bahnpark Augsburg verlegt worden.

Tisch der Generationen

Die Einstieg waren die Fragen zum ersten Schultag oder das Vorgehen bei der Berufswahl, aber auch das „größte Geschenk“ oder „das Wichtigste in meinem gegenwärtigen Leben“. Dabei stellte sich heraus, dass auch Vertreter derselben Generation das gleiche Ereignis sehr unterschiedlich erlebt hatten und der Austausch darüber ihren Horizont erweiterte.

Die Jüngeren kamen bei den Erzählungen aus dem Staunen kaum heraus: Der von den Anwesenden um seinen Beruf beneidete Lokführer war nur rein zufällig zu dieser Tätigkeit gekommen: „Als ich von der Schulabschlußzeugnisvergabe kam hing da ein Plakat, dass Lokführer gesucht werden. Da habe ich mich dann beworben und es ein Leben lang gerne gemacht“.

Kein Praktikum, keine Beratungen und keine langen Planungen:  Der 30-jährigen This, der sich gerade im Stadium der Familiengründung befindet, kommentiert sichtlich verblüfft: „Ich habe meine Berufsentscheidung jetzt erst gerade getroffen und weiß nicht, wie lange ich das machen werde.“

2021 Foto Conny Kurz - Tisch der Generationen

„Ein sehr bereichernder und geschichtsträchtiger Austausch“ kommentiert Projektleiter Wolfgang Hauck. Er plant, dieses hybride Format in Coronazeiten vermehrt anzubieten. „Gerade für Senioreneinrichtungen ist diese Art des sozialen Austauschs im Moment ideal.“ Das Vorhaben wurde durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) finanziert. Bei der Technik konnte der Verein auf neue Tabletts, Kameras und Ausstattung zurückgreifen, die ebenfalls von der DSEE gefördert wurden.

Nun soll trotz den Einschränkungen durch Corona der Gesprächsfaden der Generationen nicht nur aufgenommen, sondern intensiviert werden. Der Bedarf auf in Schulen aber auch den Seniorenorganisationen ist besonders groß, aber auch die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme. Deswegen wurde bereits Gespräche mit den Gymnasien in Landsberg und Seniorenorganisationen geführt, um die nächsten Fortsetzung in Landsberg und Schondorf sind in Planung.

Interessierte Einrichtungen und Personen können sich melden unter: info@diekunstbaustelle.de

Foto Conny Kurz

Omas gegen rechts Protest gegen Karl Schrem Bau Landsberg am Lech

Dokumentation Diskussion zur Erinnerungskultur in Landsberg am Lech

Am Samstag 14. August 2021 kamen Mitglieder von “Omas gegen rechts München“ nach Landsberg am Lech zu einer Bestandsaufnahme und Protestaktion.

Anlass der Protestaktion war die Namensgebung eines Neubaus als „Karl Schrem Bau“, Direktor der ehemaligen Pflugfabrik (Rüstungsbetrieb im II. WK) und Mitglied der NSDAP seit 1937.

Die dazu geäußerten öffentlichen Rechtfertigungsstrategien, Verharmlosungen oder Duldung, durch die Stadt, Presse, Leserbriefe und sozialen Medien haben außerhalb Landsberg zu großer Besorgnis geführt. Zur Situation und einer ersten Information über den Stand der Erinnerungskultur in Landsberg fanden neben der Besichtigung des ehemaligen KZ-Außenlager VII auch eine Diskussion zur Erinnerungskultur statt.

Diese Diskussion wird hier als Dokumentation wiedergegeben. Eine Transkription der Diskussionsbeiträge ist in Vorbereitung.

TEILNEHMER DER DISKUSSION

  • Gabriele Triebel, MdL, Die Grünen
  • Dr. Edith Raim, Historikern Uni Augsburg, Veröffentlichungen zu Landsberger NS-Geschichte
  • Manfred Deiler, Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung
  • Wolfgang Hauck, Künstler, soziokulturelle Projekte der Erinnerungskultur

ARTIKEL

Landsberger Tagblatt: Protest Omas gegen Rechts gegen Namensgebung „Kar lSchrem Bau“

Kreisbote Omas gegen Rechts zu Besuch

VIDEO
https://vimeo.com/manage/videos/588825293

Sommerprogramm in Dießen – jetzt anmelden!

Sommerprogramm in Dießen – jetzt anmelden!

Vo 26. August bis 10. September finden drei Workshop in Dießen statt.

  • UFERLOS – STELZENLAUFEN : Wir spielen!
  • DER WEISSE WALLER – KUNST & HANDWERK: Wir bauen!
  • RUM STIERLN – REPORTAGEN : Wir fragen!

INFOS

  • Vom 26. August bis 10. September 2021
  • In Dießen, Jahnstraße, am Parkplatz bei den KULTAINERN und Skaterplatz
  • Für alle zwischen 12 und 18 Jahren.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei.

INFOS

https://jugendtreff-diessen.de/news/ferienprogramm/

JETZT ANMELDEN ÜBER  DAS JUZE DIESSEN

https://ammerseewest.feripro.de/

FÖRDERUNG

  • Bundesverband Soziokultur e.V.: Jugend ins Zentrum
  • Verband Freie Darstellende Künste e.V.: Tanz und Theater machen stark
  • Türkische Gemeinde in Deutschland: Mein Land Zeit für Zukunft

VERANSTALTER
dieKunstBauStelle, Gemeinde und Juz Dießen, Die Stelzer – Theater auf Stelzen