Category : Veranstaltungen

Exhibition 17.9. to 7. October 2019

Exhibition

Turborances, Teleporter and Zendusonakan
Mobility in the 21st century

Duration
17.9. to 7. October 2019

Location
Aula of the Mittelschule Landsberg am Lech
Entrance: corner Holzhauser Straße and Hindenburgring

Parking
Parking of the “church to the holy angels”
Parking of teh “Dominikus Zimmermann Gymnasium”

Opening hours:
Monday 23.9., 30.9. and 7.10. each 6 pm – 8 pm.

Registration
However, registration is required as the house is normally locked at this time.
Registration: mittelschule@landsberg.deTraffic in 50 years

Entrace
Free entrance

Praise and applause for a tremendous achievement

Fashion Costume Project “The Red Thread – Trau Dich” by the cultural association “dieKunstBauStelle e.V.” and “Stelzer” presented in the gym in the Platanenstraße an impressive final presentation with top-class costume creations and great acting performances on stilts.

For the third time now, the fashion costume project “The Red Thread” of the Landsberg Cultural Association “dieKunstBauStelle e.V.” has been promoted with funding from the program “Kultur macht stark. “Alliances for Education” carried out by the Federal Ministry of Education and Research in Landsberg Young people from Landsberg and the surrounding area, pupils, Landsbergers and Syrian refugees, have been working together since July with great verve to work on their works, and finally in a great final performance on stilts to introduce the Landsberg audience.

In this year’s Long Night of Art, the weather conditions were not the best, so the delicate costumes and masks were shown only in one exhibition. Now the fascinating results of the costume and theater workshop could be presented as a final performance in the gymnasium of the elementary school Platanenstraße.

Metal and raffia costumes and a forest of masks

There was an exciting and well-conceived production – with costumes that live on the opposite: metal materials and bast fabric were combined in the creation. In addition, participants held animal masks attached to wooden sticks in their hand during the presentation. With pig, rabbit, elephant & Co., they created a whole forest full of masks.

“For this unusual production this year, it was particularly elaborate and demanding to make the costumes by hand,” emphasizes Renate Stoiber, former head of the costume department of the Bayreuth Festival. “The young people have shown a lot of patience. A big thank you goes to you and of course to the many helpers in the background. Without her dedication and tireless commitment, we would never have made it. “

A piece of the teenagers

Peter Pruchniewitz, theater director of the Stelzer, studied with the young people in the autumn holidays with the newly created costumes and masks a performance with musical accompaniment, which has drawn the audience immediately in its spell. “The young actors have worked out everything themselves, brought in many ideas, developed the dramaturgy and selected the music themselves,” stresses Pruchniewitz. “It was a piece of the teens, completely self-made.”

But there was a big round of applause from the audience: “The young people really did something – and that in addition to the school, exams and homework,” says Maggie from Erpfting after the production, while they were still together cozy with coffee and cake together. “Also acting I found the dramatic story played very convincingly”.

“It was a real dance theater on stilts,” stresses Brunhilde from Kaufering. “The costumes were so elaborately worked. I especially liked the idea with the animal masks. “Ute from Bremen was particularly fascinated by how much work and energy the young people put into this project. “I think it’s great that they do handicrafts in their spare time and also stage themselves and present them on stilts for more than half an hour,” she says.

Wolfgang Hauck, director of Stelzer, was very happy. “After the successful festival Licca Line, we had another opportunity to realize a bigger project for and with young people in Landsberg. That was a very special opportunity that would not have been possible without the funding. “

The extracurricular project, which theKunstBauStelle is implementing together with the project partners “Die Stelzer” and Mittelschule Landsberg, is part of the measure “Jugend ins Zentrum!”, Which is part of the program “Kultur macht stark. Alliances for Education “funded by the Federal Ministry of Education and Research.

Photo: Wolfgang Hauck

Project «Türkenmariandl» presented at TGD-Conferenze at Berlin

Berlin, 4.12.2015, Rotes Rathaus

Türkische Gemeinde in Deutschland – Almanya Türk Toplumu

‘Mein Land – Zeit für Zukunft’ – ein Programm der Türkischen Gemeinde in Deutschland, zu dessen Gelingen dieKunstBauStelle, die Mittelschule Landsberg am Lech und das Landsberger Tagblatt seit dem Startschuss 2013 mit zahlreichen Projekten immer wieder beigetragen haben. Nun trafen sich Projektleiter und Kooperationspartner zur Fachtagung ‘Partizipation als Prozess – Vielfalt in der Wirkung?! Stolpersteine & best practice-Ansätze in der Jugendkulturarbeit’ mitten im Herzen Berlins. Die Projekte werden über das Bundesprogramm ‘Kultur macht stark’ gefördert.

Projektleiter Klaus Komatz und pädagogische Leiterin Lena Graser warfen zusammen mit Vertretern der über 60 Bündnisse im Roten Rathaus einen Blick in die Vergangenheit. Schautafeln, Videos, Tonaufnahmen und Live-Berichte präsentierten großartige Projekte aus ganz Deutschland. Ergebnisse aus dem ‘Türkenmariandl’ und ‘Erzähl’ deine Geschichte’ durften da natürlich nicht fehlen und waren in der Ausstellung mit Bild- und Tonmaterial vertreten. Mit der Erfahrung von bereits neun durchgeführten Projekten gaben Wolfgang Hauck (dieKunstBauStelle), Lilli Huber (Soziologin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des ISB) und Christine Stahl (Mittelschule Landsberg am Lech) neuen Projektteilnehmern kompetent Auskunft über Tricks und Kniffe für gelingende Workshops.

Auch der Blick in die Zukunft fehlte nicht. Im Rahmen der drei Workshops ‘Interkulturelle Bildung – Wirksamkeit und Relevanz kultureller Bildung im Kontext von Diversität’, ‘Was heißt eigentlich bildungsbenachteiligt? – Reflexion über die Zielgruppe der Jugendlichen und Auseinandersetzun mit Herausforderungen in der Praxis’ und ‘Erfolgreiche Zusammenarbeit im Bündnis – Hemmnisse und Chancen nachhaltiger Kooperationen und strategischer Partnerschaften” tauschten alte Hasen und Neulinge intensiv Erfahrungen aus und arbeiteten konstruktiv an Entwicklungsfeldern.

“Nachdem die Zusammenarbeit mit der Mittelschule in den vergangenen Jahren so wunderbar geklappt hat, steigen wir in eine vierte und fünfte Projektphase ein, die in den kommenden beiden Jahren stattfinden wird”, erklärt Hauck. Wer jetzt denkt, da wird Unterricht auf den Nachmittag ausgedehnt, der irrt. Bei allen Workshops haben die Jugendlichen das Thema festgelegt und Ergebnisse selbst erforscht. “Somit war die Motivation sehr groß und alle Schüler*innen, die an einer Schreibwerkstatt, einem Foto- oder Medienworkshop teilgenommen haben, waren hellauf begeistert und beim Anblick der Ausstellung sehr stolz auf ihre Werke” so Stahl.

20 Jahre Türkische Gemeinde in Deutschland

Dieses Treffen war integriert in die Feierlichkeiten zum 20 jährigen Bestehen der türkischen Gemeinde in Deutschland

Neben dem türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslıoğlu, sprachen die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka die Grußworte. Daneben gehörten auch Bundestagsabgeordnete, Vertreter der Verbände und anderer Partnerorganisationen zu den Teilnehmern.

“Bestmögliche Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft,” forderte Wanka. Kolat Dilek, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, betonte, daß jeder Euro in die Integartion von Flüchtlingen uns allen zu Gute kommen wird.

ARTIKEL
Fachveranstaltung MeinLand – Zeit für Zukunft, TGD, 11.12.2015
Frau Prof. Dr. Johanna Wanka besucht die Ausstellung Mein Land – Zeit für Zukunft

Text: Christine Stahl
Photo: Wolfgang Hauck

ARCHITECTUS LUCIS – viele Eindrücke

Mittlerweile haben wir unser großes Abschlussevent hinter uns gelassen, die Ausstellung ist vorbei, die Werke sind zerstört. Was bleibt, sind wunderschöne Erinnerungen an eine tolle Zeit eines gemeinschaftlichen Arbeitens, gemeinsamen Kreativ-Seins und an einen guten Austausch miteinander.

Unser Projekt und dessen Ergebnisse sind auch bei den Ausstellungsbesuchern sehr gut angekommen. Auch die Mitmachaktion – jeder musste sich zunächst ein Objekt aus Karton bauen, um die Ausstellung überhaupt besuchen zu dürfen – hat allen nach anfänglichem Zögern großen Spaß gemacht. Und es ist kaum zu glauben, welch kreative Objekte konstruiert worden sind: Von Miniaturstühlen, wundersamen Hüten, Flugobjekten bis hin zu Spock-Ohren – alles war dabei. Dabei haben die Besucher selbst erfahren, welch eindrucksvolle Dinge man mit ganz einfachen Materialien erschaffen kann. “Man bastelt etwas eigentlich Sinnloses, und die Leute lachen einen an”, freut sich Rainer aus Landsberg. Und Simone aus Untermeitingen findet es faszinierend, wie filigran und sogar plastisch man mit einem solch robusten Karton arbeiten kann. “Durch die Mitmachaktion kann man sich gut vorstellen, welchen Spaß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Projekt hatten”, sagt Ulrike aus Landsberg.

Hannah und Sebastian, aus der 12. Jahrgangsstufe des IKG, haben mit ihrer Schule selbst mitgewirkt. “Das Endergebnis jetzt so zu sehen, ist aber noch einmal etwas ganz anderes”, stellen sie fest – und sind begeistert. Cornelia und Bettina, Lehrerinnen an der Montessorischule Kaufering, die auch sehr aktiv mit ihren Schülerinnen und Schülern am Projekt teilgenommen hat, sind “begeistert und bereichert”, wie sie selbst sagen. Besonders faszinieren sie die Kreativität und die Ideen, die die Schülerinnen und Schüler mit einbringen konnten. Aber auch die Freiheiten, die ihnen dabei gelassen wurden. “Es ist gut, dass die Schülerinnen und Schüler mal sehen: ‘Hier entsteht etwas richtig Tolles, wenn Ihr Euch frei und vertieft mit etwas beschäftigt’.”

Das Zerstören als Abschlussaktion war zwar für viele Besucher und Teilnehmer traurig, da ja sehr viel Arbeit in den Werken steckte und diese so kunstvoll und gelungen waren. Wie zum Beispiel der 11-jährige Jonas aus Landsberg. Er hätte sich gewünscht, dass die Werke mindestens noch eine Woche ausgestellt würden. Dennoch fand er die Zerstörungsaktion “cool”. Insgesamt wurde das Prinzip und die Absicht, die dahinter steckte, durchaus verstanden. “Ich finde es erleichternd und befreiend”, sagt die 23-jährige Leandra aus Graben. “Man hat etwas gemacht, das schön ist. Im Moment des Höhepunktes, in dem Moment, wo es am schönsten aussieht, wird es wieder kaputt gemacht. Durch diese Einmaligkeit gewinnt das Projekt noch einmal an Bedeutung. Man konnte etwas sehen, dass man so nie wieder sehen wird. Außerdem: Wie heißt es so schön? Man soll nicht zu viel altes Zeug mit sich herumschleppen!”

www.ArchitectusLucis.org