Eintragung im Lobbyregister des Deutschen Bundestages
Wir übernehmen Verantwortung
dieKunstBauStelle e. V. ist seit dem 12. Juni 2026 unter der Registernummer R008055 im Lobbyregister des Deutschen Bundestages eingetragen.
dieKunstBauStelle e. V. ist seit dem 12. Juni 2026 unter der Registernummer R008055 im Lobbyregister des Deutschen Bundestages eingetragen. Anlass sind unsere Gespräche mit Abgeordneten des Bundestages und dem Bundesministerium für Kultur und Medien (BKM) zur Zukunft der Bundesförderung im Bereich Erinnerungskultur.
Hintergrund sind unsere beiden Schwerpunktprojekte: der NaziCrimesAtlas und die digitale Erschließung der NS-Erinnerungsorte in Bayern.
Beide leisten Arbeit, für die in den bestehenden Bundesförderinstrumenten kein verlässlicher Platz vorgesehen ist. Wer ohne institutionelle Grundförderung arbeitet, fällt durch das Raster — das gilt für uns wie für viele andere kleinere Träger der Erinnerungskultur.
Wie schmal die Repräsentation dieses Felds auf Bundesebene ist, lässt sich im Register selbst nachlesen. Eine Stichwortsuche liefert zum Stand 20. Juni 2026 unter „Erinnerungskultur“ acht Einträge, davon drei mit Bezug zur NS-Geschichte und ihrer Aufarbeitung. Die separate Suche nach „Gedenkstätten“ bringt zwei weitere Treffer. Mehr ist es nicht. Wir wollen das ändern.
Mit der Eintragung übernehmen wir zwei Aufgaben:
Wir bündeln die Anliegen kleinerer, nicht institutionell geförderter Träger der Erinnerungskultur und tragen sie gegenüber Bundestag und Bundesregierung vor. Zugleich stehen wir als Fachorganisation für Auskunft und Beratung zur Verfügung — gegenüber Abgeordneten, Ministerien, Stiftungen, kommunalen Trägern und Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis.
Eintragung ist Pflicht — und gelebte Transparenz
Wer regelmäßig oder dauerhaft mit Abgeordneten des Bundestages, Fraktionen oder der Bundesregierung — bis hinunter zur Referatsleitung in den Ministerien — über Förderprogramme oder gesetzliche Rahmenbedingungen spricht, ist nach dem Lobbyregistergesetz zur Eintragung verpflichtet. Sobald die Kontakte über Einzelfälle hinausgehen, gibt es keine freiwillige Option mehr.
Das Register zeigt öffentlich, wer wir sind, woher unsere Mittel kommen und welche Anliegen wir vertreten. Diese Sichtbarkeit gehört zur Sache.


