Landsberg-History-App

LandsbergHistoryApp

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LAUFZEIT: 2020-2022
FORMAT: Medienkunstprojekt mit georeferenzierte Webanwendung und App
SCHWERRPUNKT: soziales Geschichtenerzählen, digitales Museum, Multimedia mit VR, AR, Video und Audio
ZIELGRUPPE:  Alle Bevölkerungsgruppen in zielgruppengerechter Ansprache
ORT: Landkreis Landsberg am Lech (Startphase). Die Ausweitung auf 5 Regierungsbezirke ist geplant.

DAS PROJEKT

Innovativ, integrativ, interaktiv: Der Kulturverein „dieKunstBauStelle“ realisiert ein neues Medien- und Geschichtsprojekt. Die Grundlage ist eine digitale und ortsbasierte Smartphone-App für einen multimedialen Zugang zur regionalen Geschichte. Eine Plattform, auf der Historiker, Künstler, Autoren und Journalisten gemeinsam mit Jugendlichen, Zeitzeugen und kommunalen Partnern den Zugang zur Geschichte des Landkreises Landsberg am Lech gestalten. Eine Möglichkeit zur digitalen Teilhabe an unserem kulturellen und geschichtlichen Erbe. Das Beste daran: Alles kostenfrei und jederzeit für die Nutzer zugänglich. Das startet unter dem Arbeitstitel „LandsbergHistoryApp“.

Während der nächsten zwei Jahre (2020-2022) soll das Pilotprojekt in Kooperation mit dem Verein berlinHistory e.  V., Ideengeber und Softwareentwickler, thematisch und konzeptionell realisiert werden. Dazu wird eine interdisziplinäre Redaktionsgruppe durch Schulungen und Workshops als Team gebildet.

Vorhandene Ausstellungen werden gemeinsam überarbeitet und neue Medieninhalte produziert. Dazu gehören Audiotouren, 360°-Rundgänge oder Virtual Reality-Räume. Ebenso können die Online-Angebote der Region unter künstlerischen, historischen und medialen Aspekten an zentraler Stelle gebündelt werden und von der Funktion der Navigationsapp direkt profitieren.

Geschichtswerkstatt mit Modellcharakter

Vom Projekt können alle Bevölkerungsgruppen profitieren, vor allem aber die Besucher der Stadt, und die Landsberger Bürgerinnen und Bürger. Zudem soll damit ein zusätzliches Angebot für außerschulische Jugendbildungsprojekte geschaffen werden, so Hauck. In Absprache mit den Lehrern könnten dabei gezielt Unterrichtsinhalte aufgegriffen werden, so dass sich wertvolle Synergieeffekte ergeben. Schulungen sollen interessierte Bürger ermutigen und befähigen, Inhalte und Beiträge in Form einer „partizipativen Geschichtswerkstatt“ einzubringen.

Das „App-Projekt“ hat Modellcharakter. Mehr als 50 hochrangige Partner, Gedenkstätten, Museen und Archive, der BerlinHistoryApp sind bereist Teil der App. Über acht Jahre stecken Entwicklungsarbeit, viel davon ehrenamtlich. Diese Nachhaltigkeit zahlt sich aus. Die App ist heute „die“ App für Berlin. Dieses offene Format wird nun erstmals in der vollen Bandbreite genutzt werden. Deswegen wird der Umfang an Themen in Deutschland einmalig sein.

Ein „Who is Who“ der Geschichte des Landkreieses Landsbergs am Lech

„In der ersten Phase bis Frühjahr 2020 werden bereits mehr als 400 biografische Text- und Bildeinträge in die App eingearbeitet werden“, sagt Hauck. Damit werde ein „Who is Who“ der Geschichte im Landkreis Landsberg am Lech abgebildet. Dazu gehören Personen der letzten Jahrhunderte mit ihren lokalen Bezügen, ebenso wie Orte der Frühgeschichte wie die Siedlung Pestenacker.

Es besteht bereits ein großes Interesse auch Architektur- und Naturdenkmäler einzubinden. Für die Geschichte der Flößer oder des Salzhandels sind Themenbereich vorgesehen.  So wird eine mittelalterlich geprägte Stadt zeitgemäß portraitiert. Erste Orientierungspunkte könnten übrigens schon entdeckt werden: die alten Landsberger Brunnen oder der Panther im Inselbad sind als Beispiel mit Pins in der App zu finden.

Aber es gehe nicht nur um bis zu 1.000 Jahre alte Geschichte. Später werde es auch ein Fachgremium geben, um die Einarbeitung der neueren Geschichte mit vorhandenen Informationsangeboten der Stadt Landsberg, der Gemeinden Dießen, Geltendorf, Kaufering, Fuchstal und anderen Initiativen zu kombinieren.

Die Stadt Landsberg und der Landkreis sei als historischer Lernort für das Vorhaben prädestiniert, so der Berliner Historiker und Kulturmanager Martin Recken, der seit acht Jahren das Projekt Berlin History, entwickelt – und erst kürzlich mit seinem Team einen Preis für die beste MuseumsApp erhalten hat. „Landsberg könnte zu einem unserer interessantesten Partner werden. Diese kleine Stadt ist von ihrer Geschichte her so unglaublich spannend. Ich sehe viele Synergien und ein großes Potenzial für unsere Zusammenarbeit.“

Ausprobieren!

Die BerlinHistoryApp (das Vorbild) kann kostenfrei auf Android und iOS-Smartphones installiert und ausprobiert werden.

Auf der interaktiven Karte kann man sich zu dem Standort in Landsberg navigieren und bereits erste Erkundungen mit dieser Demoversion von Landsberg anstellen:

Webseite und Download: BerlinHistory.App

Eine prämierte Plattform: berlinHistory App

Die berlinHistory App ist ein digitales Museum zur Berliner Geschichte, das von dem gleichnamigen gemeinnützigen Verein in Zusammenarbeit mit Berliner Kultureinrichtungen und -initiativen und Archiven ständig erweitert wird. Alle Inhalte werden ortsbezogen im Stadtraum dargestellt und zum dauerhaften Verbleib angelegt. Die berlinHistory App liefert vielfältige stadtgeschichtliche Information auf aktuellen und historischen Karten und Luftbildern mit Texten, Fotos, Filmen, Zeitzeugeninterviews und Rundgängen. Das Kernteam besteht aus Historikern und Softwareentwicklern, die fortlaufend neue technische Features entwickeln und zugleich den nachhaltigen Betrieb (Updates, Server-Infrastruktur, Support etc.) garantieren.

Die berlinHistory.app ist die mittlerweile meistgenutzte und in den App-Sores bestgeratete ihrer Art und seit dem 21. Febraur 2019 im Netz. Seither wächst sie täglich durch eigene Produktionen sowie Zulieferungen und eigene Themenlayer ihrer über 80 Kooperationspartner (Museen, Gedenkstätten, Archiven und Geschichtsinitiativen).

Die berlinHistory App ist kostenlos, werbefrei und belegt mit ca. 40 MB nur minimalen Speicherplatz, da alle Inhalte gestreamt werden. Mit dem innovativen Kamera-Tool und dem assoziierten Schulprojekt geht berlinHistory den ersten Schritt in Richtung einer partizipativen Plattform für Stadtgeschichte.

Das Projekt „Berlin 1945“ wurde als Finalist für den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI nominiert. Nun gewann diese Produktion der berlinHistory.app (mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin und dem dt.-russ. Museum Berlin-Karlshorst) am 22. Oktober 2020 den „DigAMus 2020“, den erstmals vergebenen Digialisierungspreis der deutschen Museen in der Sparte „beste Apps“. Beteiligt waren 129 Museen mit den großen Playern der Branche, gegen die sich der kleine gemeinnützige Verein berlinHistory e.V. aus Berlin mit seiner breit angelegten und ständig wachsenden Plattform für die nachhaltige Präsentation von geschichtlichen Inhalten von Museen, Gedenkstätten, Archiven und Geschichtsinitiativen durchsetzte.
Grundlage der Preisverleihung war die Nominierung durch eine Fachjury und ein nationales Publikumsvoting mit über 8.000 Voten. Die Preisverleihung fand am 22.10.2020 in einem digitalen Raum des Deutschen Museums München in einer Feier mit Avataren der Beteiligten statt.
Mit dem Preis werden Museumsprojekte honoriert, die als Best Practice Beispiele den Weg in die Digitalisierung voranschreiten.
  App Store Google Play
PROJEKTLEITUNG, IDEE UND KONZEPTION
  • Wolfgang Hauck
KOOPERATIONSPARTNER SOFTWARE UND ENTWICKLUNG
PARTNER

Für die Mitwirkung als Partner können sich alle Gemeinden des Landkreises Landsberg bewerben.

Für die Mitwirkung haben sich bereits folgende Gemeinden und der Landkreis Landsberg engagiert, qualifiziert und unterstützen das Vorhaben durch finanzielle Beteiligungen:

  • Landkreis Landsberg am Lech
  • Markt Dießen am Ammersee
  • Gemeinde Fuchstal
  • Gemeinde Geltendof
  • Gemeinde Greifenberg
  • Markt Kaufering
  • Gemeinde Schondorf am Ammersee
AUSBLICK

Die App soll nach der Projektionsphase auch für andere Landkreis und Regierungsbezirke erweitert werden.
Geplant sind derzeit folgende Regierungsbezirke:

  • Oberbayern
  • Unterbayern
  • Schwaben
  • Mittelfranken
  • Oberpfalz
FÖRDERUNG
  • Fonds Soziokultur
  • Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst /
    Kulturfonds Bayern
    Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Bezirk Oberbayern
UNTERSTÜTZER
  • Ignaz-Kögler-Gymnasium
  • Mittelschule Landsberg am Lech
  • Militärgeschichtliche Sammlung Weingut II
  • Dr. Edith Raim, Universität Augsburg
  • Prof. Günter Morsch, ehemaliger Direktor und Leiter Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
  • Rainer E. Klemke, Berlin, ehemalige Berliner Gedenkstätten- und Museumsreferent
FACHLICHE BERATUNG (Auswahl Neuere Zeitgeschichte)

Die jeweiligen Themen werden durch wissenschaftliche und fachliche Experten begleitet. Aktuelle werden die Reaktionen gebildet und die Experten dazu eingeladen.

  • Prof. Dr. Günter Morsch
  • Dr. Edith Raim
  • Rainer E. Klemke
ARTIKEL

04.11.2020 Kreisbote Landsberg

STATUS DER PROJEKTUMSETZUNG
  • Januar 2019 Vorbereitung und Entwicklung des Vorhabens
  • Februar 2019 Projektanträge und Empfehlungsschreiben
  • April 2020 erste Förderanträge gestellt
  • 27. Oktober 2020 Bewilligung der Förderung durch den Fonds Soziokultur
  • 30. Oktober 2020 Förderantrag Kulturfonds Bayern eingereicht
  • 10. Dezember 2020 Einstimmmiger Gemeindratsbeschluss zur Partnerschaft durch die Gemeinde Fuchstal
  • 14. Dezember 2020 Zusage zur Parternschaft durch die Gemeinde Dießen
  • 31. Dezember 2020 Einrichtung von vier mobilen Medienstationen als Kultainer abgeschlossen. Ein gesondertes Projekt als operativer Teil des Vorhabens.
  • 8. Januar 2021 Bewilligung des vorläufigen Maßnahmenbeginns durch die Regierung von Oberbayern
  • 9. Januar 2021 Beginn der Bildung von Redaktionsteams und Ausarbeitung der Konzeptionen mit den Partner
STAND DER INFORMATIONEN

3. April 2021

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