Author Archives: wolfganghauck

Workshop Theater auf Stelzen in Venedig

Workshop Theater auf Stelzen in Venedig

3. bis 5. Februar 2023

WIR LADEN EUCH EIN!

Die Stelzer – italienisch „Il Trampoliere“ – sind eine der führenden mit Theater auf Stelzen.
Sie sind dabei, ein neues Ensemble in Venedig aufzubauen.
Mach mit!

IMPRESSIONEN AUS VENEDIG, NOVEMBER 2022

INFORMATIONEN WORKSHOP STELZEN

WORKSHOP TERMINE

  • 3. Februar, Freitag, 13:00-19:00
  • 4. Februar, Samstag, 10:00-19:00
  • 5. Februar, Sonntag, 10.00-19.00 Uhr

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

KOOPERATIONSPARTNER

  • Centro Teatrale di Ricerca Venezia
  • Compagnia Pantakin da Venezia Circoteatro
  • dieKunstBauStelle e.V.

ORT DES WORKSHOP

Theaterzentrum für Forschung CTR
Konvent SS Cosma und Damiano
Giudecca, 621, 30133 Venezia
www.ctrteatro.it

ANMELDUNG 

#stelzen #stilts #venezia #vencie #stiltsinvenice #trampoliere -teatrosuitrampoli #theatreonsilts #diestelzer #trampolieriedivenezia

ArtNoStop – Partnertreffen in den Niederlande

ArtNoStop
Partnertreffen in den Niederlande

Vom 8. bis 10. Dezember 2022 fand das dritte transnationale Treffen des Projekts Art No Stop 2020-1-ES01-KA227-ADU-095851 statt, das durch das Programm Erasmus+ kofinanziert wird.

An diesem Projekt nehmen wir, dieKunstBauStelle, als deutscher Partner teil und arbeiten mit folgenden Organisationen zusammen:

  • Spanien: Fundación Escuela de Solidaridad (Projektleitung)
  • Italien: Cooperativa Sociale Ten Rock
  • Deutschland: dieKunstBauStelle
  • Niederlande: Changes & Chances

In diesem Treffen konnten wir unser Handbuch für die Zusammenarbeit von sozialen Einrichtungen mit Künstler*innen fertigstellen. Dazu bereiten wir im Rahmen des Programms Videokurse vor und haben eine Webseite erstellt, auf der wir über 100 Beispiele zu verschiedenen Formen der Zusammenarbeit berichten.

Foto Wolfgang Hauck: v.r.n.l.: Silvia Paradiso, Ayelen Bursztyn, Gabrielle Cagnazzo, Ankie Til, Dora Fanelli, Ed Santman, Wolfgang Hauck

Aktuell arbeiten wir an dem Online-Kurs über die Produktion von künstlerischen Veranstaltungen. Dieser wird für die Ausbildung und die Fortbildung von Fachkräften und ehrenamtlichen Helfern in den jeweiligen Gemeinschaften kostenfrei zur Verfügung stehen und als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und zur Bildung von Netzwerken.

Das Treffen fand in einem kleinenOrt Herpt bei s’Hertogenbosch statt. Dort konnten in dem wunderbaren Tagunsgzentrum „De Nieuwe Schuur“ (die neue Scheune) von Francine Houben unser Treffen durchführen. Es hat uns beeindruckt, den ein Thema unsere Projekts ist es auch, wie Architektur die soziokulturellen Arbeit und Aktivitäten unterstützen und fördern können.

Francine Houben, wurde durch ihre Bibliotheksbauten in Delft weltberühmt, war unsere charmante Gastgeberin und ihre Arbeiten eine Inspiration. Ihr Mann Hans Anderson hat uns ebenso inspiriert, denn seine Expertise liegt im Bereich der Organisationsberatung, die er jahrzehntelang für öffentliche Institutionen durchgeführt hat.

Am Ende konnte uns Ankie noch ’s-Hertogenbosch zeigen, wo sie über dreißig Jahre ihre Theaterarbeit aufgebaut und realisiert hat. Sie hat sich mit Ed, beide von der Organisation Changes & Chances, um die Vorbereitung und Organisation dieses wunderbaren Treffens gekümmert.

Ein Treffen, das für uns alle noch lange in Erinnerung bleiben wird und für alle war klar: Wir kommen wieder!

Foto Wolfgang Hauck: v.r.n.l.: Silvia Paradiso, Ayelen Bursztyn, Gabrielle Cagnazzo, Ankie Til, Dora Fanelli, Wolfgang Hauck, Ed Santman

#artnostop #dieKunstBauStelle #erasmus+ #FundacionEscueladeSolidaridad #fes #dbks #tenrock
#DeNieuweSchuur

Foto Wolfgang Hauck

Zeitreise Europa – Europa entdecken

Zeitreise Europa – Europa entdecken

Logo Bahnpark Augsburg

EINLADUNG

Samstag, 3. Dezember, Bahnpark Augsburg

Augsburg: Europa mit der Bahn zu entdecken ist früher wie heute ein Symbol von Freiheit. Der Verein dieKunstBauStelle und der Bahnpark Augsburg laden am Samstag zu einer Begegnung im europäischen Jahr der Jugend 2022 ein.

Viele kennen Interrail als Symbol für das erste Erleben der Reisefreiheit und des spontanen Unterwegs-seins. Es ist eine Herausforderung, mit wie wenig man auskommen kann, um Wochen oder Monate lang durch Europa zu reisen. Die Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen wirken bis ins hohe Alter nach und für viele Jugendliche ist Interrail der Traum vom Einstieg in die Eigenständigkeit. Interrail ist seit 50 Jahren das Symbol für eine Achterbahnfahrt im Leben.

Nun sind 40 Augsburger*innen eingeladen selbst zu berichten oder von anderen Erfahrungen zu hören. Es wird Insidertipps geben, man wird von Dramen, Tragik und Glücksmomenten erfahren und dem unendlichen Gefühl von Freiheit. Ein Angebote für junge Erwachsene und Senioren.

PROGRAMM

Am Samstag, 3. Dezember, beginnt die Europareise um 14:00 Uhr mit Workshops und „lebendigen Bibliothek“. Am Abend gibt es eine Open Stage, die mit einer Verlosung endet. Die Preise sprechen für sich: 6 x Interrail-Pässe, 4 x Fahrten mit der historischen Dampflok und 10 x Einkaufsgutscheine für Augsburg. Es lohnt sich auf jeden Fall.

ANMELDUNG

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt. Deswegen ist eine Anmeldung erforderlich: bahnpark@diekunstbaustelle.de

FÖRDERUNG

Das Treffen wird im Rahmen „Europäisches Jahr der Jugend 2022“ von der Europäischen Union finanziert. Das Projekt „Zeitreise Europa“ wird unterstützt von Interrail und dem Bahnpark Augsburg. Kooperationspartner ist das Europe Direct/ Europabüro der Stadt Augsburg.

#dieKunstBauStelle #bahnparkaugsburg #augsburg #jugendinaktion @interraileu #interrail #eurail #europäischesjahrderjugend #zeitreise #europa @dieKunstBauStelle

Ausstellung verlängert

AUSSTELLUNG

*** Verlängert bis 9. Oktober ***

SET THE NIGHT ON FIRE

Eine Mahnung – 19. September 1937 – Stadt der Jugend
von Wolfgang Hauck
Dauer der Ausstellung: 16. September bis 9. Oktober 2022
Im Container am Infanterieplatz, Landsberg am Lech
Öffnungszeiten täglich, jedoch abhängig vom Wetter und Verfügbarkeit. In der Regel zwischen 11 bis 18 Uhr und nach Absprache.
Eintritt frei
Informationen und Dokumente: www.LandsbergHistory.de

STIMMEN DES PUBLIKUMS

„… eine geniale Idee, die Geschichte zu den Leuten zu bringen und nicht zu warten, bis die ins Museum gehen.“
„Ich lebe seit 20 Jahre in Landsberg und habe das alles nicht gewußt, vielen Dank!“
„Mein Opa hatte mit zwie Freunden ein Tagebuch dazu geführt. Das durfte ich mit 17 Jahren einmal einsehen, für eine Facharbeit. Ich mußte aber versprechen, keine Namen zu nennen und es niemand weiterzugeben.“
„Nein, habe ich noch nichts gehört. Sehr wichtig, so etwas mitten in der Stadt zu zeigen!“
„… erschreckend, wie die Jugend verführt wurde und wie gezielt die Propaganda ablief.“
„… ich kannte noch Anton Posset aus dem Schulunterricht. Das war nicht immer leicht mit ihm auszukommen, aber ohne sein Engagement würde man heute nicht das alles wissen oder verfügbar haben. Mit den Straßenname sollte die Stadt auch diskutieren, ob man nicht einen Straße nach ihm benennt? …“
„Dezetrale Geschichtsarbeit – überzeugend gelöst, animiert zum Weiterlesen und erreicht viele, die sonst nie in eine Museum gehen würden, schon gar nicht zu diesem Thema.“
„Great, I was here yesterday and again today to show it to my friends. I am glad to hear that there will be an English and digital version. I will share it!“.

THEMA „STADT DER JUGEND“

1937 führte der „Adolf-Hitler-Bekenntnismarsch“ Tausende von Jugendlichen der Hitlerjugend aus ganz Deutschland zunächst zum Reichsparteitag der NSDAP nach Nürnberg, um dem Führer die Treue zu schwören.
Anschließend marschierten rund 1800 Jungen der Hitlerjugend weiter nach Landsberg am Lech. Bei der ersten Abschlusskundgebung am 19. September 1937 auf den Hauptplatz wurde Landsberg am Lech vom Reichsjugendführer zur „Stadt der Jugend“ ernannt und baute damit den Status als „Wallfahrtsort des Nationalsozialismus“ aus.
Erstmals 1980/81 machte eine Schülerarbeit auf diese Geschichte aufmerksam. 1993 wurde nach privaten Recherchen eine Reihe von Aufsätzen dazu veröffentlicht. Dennoch ist dieses Kapitel der Stadtgeschichte nach 85 Jahren aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt.
Die Ausstellung thematisiert diese Erinnerungslücke mit einer künstlerischen Installation, die auf den Recherchen von 1993 basiert, und skizziert exemplarisch den aktuellen Stand des Geschichtsbewusstseins.
Idee und Realisierung: Wolfgang Hauck
Illustration: Gonzalo Orce
Beratung: Dr. Edith Raim, Manfred Deiler
Produktion: dieKunstBauStelle e. V., Landsberg am Lech
Förderung: Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt
#landsberghistory #landsberggeschichte #Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung #dieKunstBauStelle #wolfganghauck #kultainer #erinnerungskultur #gedenkkultur #landsbergamlech #stadtderjugend #nsgeschichte #zeitgeschichte #hj #hitlerjugend #bekenntnismärsche #fackelmärscher #facklumzug #schirach #dsee

Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein

Ein Gespräch –

Erinnerungskultur und

Geschichtsbewusstsein

Im Rahmen der Ausstellung

SET THE NIGHT ON FIRE – STADT DER JUGEND

Das Gespräch zur Ausstellung fand am 19. September 2022 im Foyer des Stadttheaters Landsberg statt.
Vor 85 Jahren fand der Abschluss der „Adolf-Hitler-Bekenntnismärsche“in Landsberg statt und Landsberg erhielt den Titel „Stadt der Jugend“

MITSCHNITT

Hören Sie die Aufnahme der Eröffnung am Freitag, 16. September 2022 in Landsberg am Lech.

ES SPRACHEN

+ Alexandra Senfft, Autorin
+ Manfred Deiler, Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung
+ Wolfgang Hauck, dieKunstBauStelle

AUSSTELLUNG

Bis zum 9. Oktober ist die Ausstellung auf dem Infanterieplatz in Landsberg zu sehen.
Öffnungszeiten werden auf der Webseite veröffentlicht. In der Regel ist die Ausstellung zwischen 10 bis 18 Uhr.
FOTO
Conny Kurz

Eröffnung der Ausstellung – SET THE NIGHT ON FIRE

SET THE NIGHT ON FIRE –

STADT DER JUGEND

Ausstellung und Mahnung

TONMITSCHNITT DER ERÖFFNUNG

Hören Sie die Aufnahme der Eröffnung am Freitag, 16. September 2022 in Landsberg am Lech.
Katharina Neuhaus, Vivian Klimm, wolfgang Hauck / Foto Conny Kurz

REDNER*INNEN

Es sprechen in folgender Reihenfolge:
+ Einspielung einer Umfrage in Landsberg Februar 2022
+ Wolfgang Hauck
+ Vivian Klimm
+ Katharina Neuhaus
+ Dr. Edith Raim
+ Manfred Deiler
+ Gisela Marx
Wolfgang Hauck / Foto: Conny Kurz

AUSSTELLUNG

Bis zum 9. Oktober ist die Ausstellung noch auf dem Infanterieplatz in Landsberg zu sehen.
Öffnungszeiten werden auf der Webseite veröffentlicht.
FOTO
Conny Kurz
Das Arturo-Projekt

Das Arturo-Projekt: Filmpremiere auf dem FSFF

Landsberg am Lech, 16. August 2022

„Arturo Ui“-Projekt hat am 27. August Premiere beim Fünf Seen Filmfestival in Gauting

Landsberger Dokumentarfilm „Das Arturo-Projekt“ Premiere auf dem FSFF

Die Zusammenarbeit dreier Landsberger Ellinor-Holland-Preisträger führt zu einem einmaligen Filmprojekt.

„Revue, Zirkus, Drama, Parabel und Krimi gleichermaßen. Herausragendes Niveau“, so schrieb die Süddeutsche Zeitung über das Theaterstück, das in Landsberg am Lech im August 2019 zu sehen war. Die Stelzer und das Theater Wasserburg kooperierten für diese Produktion mit einem Wanderzirkus und einer Band. In dieser weltweit einmaligen Symbiose inszenierte Uwe Bertram Brechts Parabel vom „Aufhaltsamen Aufstieg des Arturo Ui“ auf der Waitzinger Wiese als eindrucksvolles Crossover. Die Synergie zwischen den Genres – Theater, Zirkus, Akrobatik und Stelzentheater – ermöglichte ein Schauspiel mit einer beeindruckenden Dynamik.

Begeisterung

Publikum und Presse waren begeistert, ebenso Kurt Tykwer vom Filmforum Landsberg. „Dass im Brecht-Jahr 2019 eine solche Konstellation in Landsberg möglich war, hat mich so elektrisiert, dass mich die Idee, das Stück filmisch festzuhalten, nicht los ließ“, so Tykwer im Gespräch. Aus seiner Idee wurde nach drei Jahren Produktionszeit ein 90-minütiger Doku-mentarfilm. „Die Dokumentation ‚Das Arturo-Projekt‘ ist ein filmischer Meilenstein, eine Perle,“ so Tykwer zum Film.

Für diese „Perle“ arbeiteten aber auch drei bekannte Landsberger Kulturschaffende zusammen, alle drei Träger des Ellinor Holland Kunstpreises: Wolfgang Hauck, Leiter des Theaters „Die Stelzer“ und des Vereins „dieKunstBauStelle“, als Produzent, der Filmemacher Robert Fischer als Verantwortlicher für Kamera, Schnitt, Buch und Regie sowie Kurt Tykwer vom Filmforum Landsberg als Ideengeber und Berater.

2017-2022

Von der Premiere des Stücks 2017 in Wasserburg bis zum fertigen Film vergingen fünf Jahre, die Robert Fischer unterhaltsam und spannend gebündelt hat. Durch seine meisterliche Dialogführung im Schnitt gelingt es ihm, die Arbeit an Brechts Parabel von der Idee-Entwicklung von Uwe Bertram über die ersten Proben mit dem Ensemble und das Stelzen-training bis zur glanzvollen Premiere als intime Chronik eines Veränderungsprozesses zu zeichnen. „Diese Gruppe sehr unterschiedlicher kreativer Menschen entwickelte gemeinsam ein Theaterereignis, das auf unerwartete Weise am Ende jeden einzelnen von ihnen für immer verändert hat“, so Fischer. „Diese Veränderung mitzuerleben und festzuhalten, habe ich als großes Privileg empfunden“, so der langjährige Kurator des Filmfests München.

Produzent Wolfgang Hauck (dieKunstBauStelle) beleuchtet eine weitere Facette des Films. „Der individuelle Blick hinter die Kulissen erschließt aus unterschiedlichen Aspekten den Bezug zur aktuellen Situation. Dadurch wird klar, dass es sich nicht nur um eine Parabel auf die politische Situation der 30er und 40er Jahre handelt, sondern auch auf unsere eigene politische Realität“, erklärt er im Gespräch. Sein Stelzen-Partner Peter Pruchniewitz trainierte und instruierte die Schauspieler, die in dem Stück auf Stelzen spielen. Nur Arturo Ui bleibt am Boden, eine Parabel, in der die Perspektive einerseits politischer Ausdruck, aber auch künstlerisches Ausdrucksmittel ist.

Die Handlung

Wer das Stück in Landsberg gesehen hat, weiß wovon gesprochen wird. Die Geschichte ist bekannt: Arturo Ui will nach oben. Koste es was es wolle. Bestechung, Korruption, Mord, Betrug, egal, wie die Mittel lauten. Unter Ausnutzung einer wirtschaftlichen Krise, mit Redekunst und Hetze gelingt Arturo Ui ein erschreckend einfacher politischer Aufstieg. Die Schauspieler, Artisten und Musiker, von denen sich viele für dieses Projekt zum ersten Mal trafen, einte die Überzeugung, dass Brechts mahnende Parabel über die Mechanismen des Faschismus und die Machtübernahme eines Diktators heute leider genauso aktuell ist wie zur Zeit ihrer Entstehung.

Förderung

Die Qualität und Aktualität des Films überzeugte auch Sponsoren wie TILL – Freunde des Stadttheaters Landsberg e.V., den Rotary Club Ammersee, die Heidehof Stiftung und die Sparkassenstiftung Landsberg. Sabine März-Lerch vom TILL formulierte zur Förderung: „Dieser Film ist eine Hommage ans Theater, seine Kreativität und seinen gesellschaftlichen Stellenwert für Schauspieler wie Publikum. Wir freuen uns besonders, dass die Idee zu diesem Film-Projekt direkt aus dem Filmforum des Stadttheaters Landsberg kam, das unser Verein „TILL – Freunde des Stadttheaters“ seit vielen Jahren fördert.  Eine Unterstützung gerade in der aktuellen, für die Kultur schwierigen Coronazeit verstehen wir als Signal.

 

Termine

Der Film läuft auf dem Festival als Weltpremiere am 27. August im Breitwandkino Gauting und am 4. September als Matinee im Breitwandkino Starnberg. Im Filmforum Landsberg wird das „Das Arturo-Projekt“ am 19. September gezeigt. Zu den Vorstellungen wird es jeweils Filmgespräche mit den Mitwirkenden geben.

Alle Infos unter www.ArturoProjekt.com

Pressebilder Film

https://www.dropbox.com/sh/wh9pe1rqz2oo6bi/AAAj2LoKV2tSyUcOzG45vJZka?dl=0

 

Pressebilder Portrait

https://www.dropbox.com/sh/y658ah549yf5tah/AAAm7TAi5wE92dFyFgTigL9va?dl=0

 

E-Mail-Info zum Film

https://arturoprojekt.com/2022-Einladung-zur-Filmpremiere-Das-Arturo-Projekt-fsff.html

 

Der Trailer zum Film

Download der Pressemeldung als PDF

Emily – im Praktikum nach Spanien

Auslandspraktikum in Granada, Spanien bei der Fundacion Escuela de Solidaridad

Ich bin Emily und ging 2022 in die 11.Klasse der FOS Landsberg im Zweig Gestaltung. Das erste Jahr auf dieser Schule wechselt man wöchentlich zwischen Schule und Betriebspraktikum. Auf meiner Suche nach einer Praktikumsstelle bin ich im Internet auf Wolfgang Hauck und seinen Verein, dieKunstBauStelle in Landsberg am Lech gestoßen. Ich war beeindruckt von der Vielfältigkeit der Arbeit und der verschiedenen Aktivitäten. Design, Grafik, Kunst, Geschichte und kulturelle Projekte, die in Teams realisiert werden – genau das was ich gesucht habe.

Also habe ich mich vorgestellt und konnte glücklicherweise sofort ein Praktikum starten. Meine Arbeit war sehr vielseitig, ich wurde sehr gut aufgenommen und bei sehr vielen Projekten gefragt, ob und wie ich daran teilhaben möchte. so kam es auch zu meiner Teilnahme an dem Erasmus-Projekt in Granada.

Damit hatte ich die Chance über mein Praktikum zusammen mit Wolfgang Hauck und einem Team der Theatergruppe die Stelzer aus Landsberg am Lech nach Spanien zu reisen, um an dem Projekt ,,Festival Krearte‘‘ teilzunehmen. Das Untergekommen sind wir bei der Fundacion Escuela de Solidaridad, eine Organisation die Kinder, Jugendliche sowie Familien aus schwierigen Verhältnissen auffängt und ihnen eine Unterkunft, etwas zu essen und vieles mehr bieten kann. Der Gründer dieser Organisation ist Ignacio Pereda Perez und leitet die Organisation seit Langem zusammen mit seiner Frau Dora Fanelli.

Großgeschrieben wird dort Respekt vor jedem, dem man begegnet und es ist ein Safe-Space für alle, egal wo man herkommt oder wie man aussieht. Wir sind dort angekommen, wurden sehr, sehr herzlich aufgenommen, haben schnell neue Bekanntschaften geknüpft und neue Freunde gefunden. Unser Plan war es mit den Leuten dort ,,Etwas aus Nichts zu erschaffen‘‘ und vor allem gemeinsam im Team zu arbeiten. Das Ziel von dem Festival ist, verschiedene Menschen und unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen.

Am Ende dieser Woche, also am Sonntag den 29.05.2022, hat das Festival gestartet und wir sind mit einem kunterbunten Umzug durch Granada gezogen. Aber jetzt erstmal zurück an den Anfang. Wir flogen am Montag den 23.05.2022 von dem Flughafen in Memmingen los und machten uns auf den Weg um in Spanien an einigen Sachen mitzuarbeiten und so viel Unterstützung zu leisten wies nur geht. Ebenfalls fanden von Donnerstag bis Samstag verschiedene Workshops statt um ein paar Dinge und auch die Leute auf die Parade am Sonntag vorzubereiten.

Ich bereitete mit Laura, einer holländischen Künstlerin, die ebenfalls mit uns nach Spanien gekommen ist, den Workshop ,,Making costumes out of paper‘‘ vor. Das war von Donnerstag bis Samstag jeweils gute drei Stunden bei gefühlt 38„ im Schatten.

Kostüme aus Papier

Wie es schon aus der Namen dieses Kurses sagt, haben wir die Kostüme aus Papier gebastelt.  Aus alten Zeitungen bastelten wir Röcke oder verwandelten Tapeten in Hüte.

Unser Motto war ,,Making something out of nothing‘‘. In dem Workshop haben wir unsere Methoden und Erfahrungen künstlerischer Arbeit mit Geflüchteten und Migrantinnen an die Fundacion Escuela de Solidaridad weitergegeben.

Sie fanden auf dem Gelände der FES und einer Schule in der Nähe von Granada statt. Auch hier legten wir großen Wert auf eine praxis- und handlungsorientierte Arbeitsweise mit genügend Raum für Reflexion und Austausch. Wir hatten Unterstützung von freiwilligen Helfern aus aller Welt was uns sehr  geholfen hat alle noch anstehenden Aufgaben rechtzeitig fertigzustellen.

Gendersensibles und interkulturelles Arbeiten

Der Fokus meiner Arbeit lag vor allem auf gendersensiblem interkulturellem Arbeiten. Das bedeutet in dieser Woche haben wir uns intensiv damit auseinander gesetzt wie wir gezielt mit Frauen mit Migrationshintergrund arbeiten können. Hier haben wir durch unseren Aufenthalt in der Gemeinschaft die Möglichkeit, mit der Zielgruppe in den direkten Austausch zu gehen und die Perspektive der dort lebenden Migrantinnen kennenzulernen.

Wir haben uns sehr auf die Grundlagen gendersensiblen Arbeitens, Schaffung eines erleichterten Zugangs zu Projekten und Programmen für Migrantinnen und Empowerment von Migrantinnen durch künstlerische Inventionen konzentriert. Durch feste Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Leuten konnten wir alle Aufgaben fast problemlos lösen und konnten einen wunderschönen Umzug auf die Beine stellen.

Allen Teilnehmern hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und jeder war sehr glücklich, neue Freundschaften wurden geknüpft und man hat sich von Tag zu Tag besser kennengelernt.

Alles in Allem bin ich sehr, sehr dankbar dass ich diese Erfahrung machen durfte und würde es jederzeit wieder machen.

Total Piano in Fuchstal

Total Piano in Fuchstal und Lesung Richard Rost

Sonntag, 19. Juni 2022 ab 14:00 bis 18:00 Uhr

Kultainer vor der Fuchstalhalle, Freybergstraße 34, Fuchstal

Eintritt frei

Am Sonntag, 14. Juni um 14:00 heißt es Bühne frei für Pianisten*innen, und um 19:00 folgt die Lesung von Richard Rost.

Der Sonntag startet mit Musik. Das Projekt „Play Me, I’m Yours“ des britischen Künstlers Play Me, I’m Yours Luke Jerram ist Vorbild für die Veranstaltung „Klavier total“! Das Bürgerforum Buntes Fuchstal und der Verein dieKunstBauStelle verwandeln den Standort der Kultainer in eine Musikbühne.

Dazu stellen sie ein Klavier einfach vor die Fuchstal. Das ist eine Einladung Angebot an alle Pianisten*innen, in die Tasten zu greifen und zu spielen. Von „Fuchs du hast die Gans gestohlen“, Boogie-Woogie bis hin zur Mondscheinsonate ist alles möglich.

Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund und der soll sich auf alle übertragen. Wenn jeder noch Getränke und Brotzeit mitbringt, ist alles zusammen, was diesen Sonntag zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Um 19:00 Uhr folgt danach eine Lesung des Richard Rost aus seinem Buch „Das Ketzerdorf – In Ketten“. Er kommt extra aus Italien wieder in seinem Geburtsort Leeder und wird über das Buch, die Geschichte und seine Recherchen berichten. Dann geht es zurück ins Jahr 1577. Bei schlechter Witterung findet die Lesung im Raum der Jugendtreffs statt.

Gefördert vom Fonds Soziokultur.

Der Eintritt ist frei.

 

VERSÖHNUNG DER GENERATIONEN

Beeindruckende Lesung von Sepp Huber

VERSÖHNUNG DER GENERATIONEN

Eine Lesung, die mehr war als eine Lesung

Fuchstal: Die Lesung aus den Buch von Sabine Bode „Die vergessene Generation“ war ein bewegender Einstieg am hochsommerlichen Sonntag vor der Fuchstalhalle. Es war ausreichend Schatten für die Besucher und Besucherinnen. Die Anzahl des Zuhörer und Zuhörerinnen hatte die optimale Größe, um in eigenen Berichten, privates, allgemeines oder familiäres zu erzählen.

Sepp Huber verstand es, Passagen, eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen zu einem persönlichen Blickwinkel im Rahmen der Generationsgeschichte zu verbinden.

Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind ist der Titel eines Erziehungsratgebers zur Säuglingspflege, verfasst von der Ärztin Johanna Haarer. Es dient als Einstieg in das Thema, und zeigte, wie sich die NS-Ideologie bereits mit der ersten Ausgabe 1934 bis in die letzte Ausgabe 1987 Jahre fortsetzte. Erschreckend und befremdlich, was die Zuhörer dazu berichteten.

Das war nur ein Auftakt. Den die Beiträge der verschiedenen Teilnehmer der Generationen von 1928 bis ca. 1960 zeigten die Bandbreite der Erfahrungen, gemeinsames, und versöhnliches mit den Generationen ihrer Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern.

So berichtet viele von den Erfahrungen, der fehlende Herzlichkeit, Umarmungen und Nähe, die viele von Ihren Eltern erlebt hatten oder von rigorosem und cholerischem Verhalten. Dieses Verhaltensweisen bekamen einen geschichtlichen Rahmen. Es waren nicht individuelle Eigenschaften, es war ein System der Erziehung, die nach 1945 eben nicht zu Ende war. Das macht es nicht leichter für die Nachkommen, es entschuldigt nichts, aber es führt auf einen Weg des Verstehens und der Versöhnung.

Diese Veranstaltung war ein kleiner und wichtiger Auftakt zu diesem Dialog der Generationen.

Vielen Dank an Sepp Huber, für seine Initiative, den Standort und die Möglichkeiten der Kultainer in Fuchstal dafür zu nutzen.

Die Lesung und Gesprächsrunde soll an den anderen Standort der Kultainer fortgeführt werden. Von Juli bis September stehen die Kultainer in der Gemeinde Greifenberg.

FÖRDERUNG

Eine Veranstaltung des Bürgerforum Buntes Fuchstal und «dieKunstBauStelle».

Die Lesung ist ein Teil des Projekts  „Soziokultainer Kultainer“ das durch den Fonds Soziokultur gefördert wird.