Die Dokumentation ist fertig!
-
- Im Bahnpark in Augsburg
- Im Büro dieKunstBauStelle in Landsberg

Am Freitag, 29. Januar 2022, sah ein Teil der Mitwirkenden die aktuelle Schnittfassung von Robert Fischer im Werkstattkino in München.
Bereits vor drei Wochen konnten die Schauspieler und Schauspielerinnen in Wasserburg und Landsberg eine Eindruck vom Film bekommen.
Wegen den geltenden Coronaregelungen für Kinos wurde die Vorführungen auf verschiedene Termine aufgeteilt.
Georg Karger, musikalischer Leiter, sah die Filmfassung bereits zum zweiten Mal und ist begeistert:
„Lieber Robert, ich habe am letzten Freitag tatsächlich geglaubt, einen über weite Strecken neuen Schnitt zu sehen. (Anmerkung Robert Fischer. Was es nicht war.) … nimm es gerne als Kompliment.
Anscheinend funktioniert die von Dir geschaffene Polyphonie der Erzählstränge so, dass es auch bei mehrmaligem Sehen immer wieder neues zu entdecken gibt. Die Vorstellung der Gewerke, die Reflexionen über Landsberg und die NS-Zeit, Berthold Brecht und sein Stück, die Interviews …“

Ein Teil des Produktionsteams im Werkstattkino München:
V.l.n.r: Gonzalo Orce, Nina Selma Frank, Mindy Frank, Robert Fischer, Wolfgang Hauck, Nina Frank, Georg Karger, Carsten Klemm
Foto Katharina Neuhaus
Aktuell arbeitet der Filmemacher Robert Fischer an der Farbkorrektur und Tonmischung.
„Nun laufen die Planungen für die Premiere und alles andere, daß zu einer solchen Filmproduktion gehört“, so Wolfgang Hauck.
Die Premiere ist für Juni/Juli 2022 .geplant.
Wer einen ersten Eindruck haben will, kann den Teaser von Robert Fischer sehen, der vor zwei Jahren entstanden ist:
TEASER: Video Vimeo
#arturoui #dokufilarturo #bertholdbrecht #diestelzer #dieKunstBauStelle #theaterwasserburg
Erstmals werden 2022 Entwicklungsprozesse zur Stabilisierung der soziokulturellen Arbeit von Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) über den Fonds Soziokultur unterstützt.
Dazu wurden 653 Projekte ausgewählt, die bis Ende 2022 eine umfangreiche Förderungen erhalten. Mit einem Volumen von 16,9 Millionen Euro im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR gehen die Fördergelder an freie Träger der Soziokultur, der Kulturellen Bildung, der Medienbildung und der Kulturarbeit in ganz Deutschland. So lautet die aktuelle Nachricht der Pressemeldung des Fonds.
Die große Resonanz auf das Sonderprogramm PROFIL:SOZIOKULTUR hat den enormen Bedarf zur Weiterentwicklung der Arbeit deutlich aufgezeigt.
Mit Mittel aus diesem Förderprogramm PROFIL:SOZIOKULTUR wird auch das neue Projekt SOZIOKULTUR:KULTAINER des Vereins dieKunstBauStelle unterstützt.
Wolfgang Hauck sieht in den Zeiten der Corona-Pandemie eine wirkungsvoll und effiziente Möglichkeit, um mit dezentralen und lokalen Angeboten in vielfältiger Formate für das kulturelle Leben auszubauen.

Das Team von dieKunstBauStelle will dazu die soziokulturellen Aktivitäten im ländlichen Raum weiter ausbauen. Dazu sollen auch die KULTAINER oder das Open-Air-Kino-System genutzt werden, die bereits 2021 im Einsatz waren.
Für die Umsetzung soll ein eigenes Organisationsteam aufgestellt werden und in den jeweiligen Gemeinden kulturelle Angebote entwickeln und begleiten.
Wir sagen vielen Dank, für das Vertrauen und die Unterstützung!
Kaufering: Die Kultur-Möglichkeiten sind Corona-bedingt im Moment stark eingeschränkt und nur wenige Projekte können trotzdem realisiert werden: Dazu gehört die Erarbeitung von Beiträgen für die LandsbergHistoryApp in der Gemeinde Kaufering.
Der Leiter dieses Projekts Wolfgang Hauck bindet mit seinem Verein dieKunstBauStelle e.V. jetzt auch Kaufering in die HistoryApp ein, nachdem bereits Geltendorf, Diessen, Schondorf, Fuchstal und Greifenberg Texte und Bildmaterial dafür aufbereiten.
In einer ersten Veranstaltung mit Bürgermeister Thomas Salzberger am kommenden Freitag um 16:00 Uhr im Sitzungssaal im Feuerwehrhaus in Kaufering werden die Themen für KauferingHistoryApp interaktiv zusammen erarbeitet.
Interessierte können sich noch anmelden unter Telefon: 08191 664111.
Die Teilnahme ist nur mit einem aktuellen, negativen Schnelltest möglich (1-G-Regelung).
19.01. 2022 Aloys.News LandsbergHistoryApp – Geschichte digital erlebbar
#landsberghistory #historybayern #kaufering #kauferinghistory #historyapp #kulturinkaufering #diekunstbaustelle #landsberghistoryapp #geschichte #geschichtswerkstatt
Augsburg/ Landsberg/ Schondorf: generationsübergreifender Austausch über den Schulanfang bringt viele Überraschungen
„An meinem ersten Schultag wurde ich als Nicht-Katholischer in einer Klasse untergebracht mit den Kindern aller Zwangsarbeiter und Flüchtlinge. Meine Lehrerin kam direkt vom Berghof, wo sie die Privatlehrerin von Goebbels Kindern gewesen war. Von uns gingen dann aber wesentlich mehr Kinder ins Gymnasium als aus der katholischen Parallelklasse“ erinnerte sich einer der Teilnehmer des Tischs der Generationen an seinen 1. Schultag 1955 zur Zeit der Bekenntnisklassen.
Ein 1961 Eingeschulter erzählt von seiner riesigen Schultüte und von der Strafe des Podest-Kniens. „Da ich zudem Ministrant war und damit ständig knien musste, sind meine Knie heute ruiniert und ich bekomme von der Kirche monatlich 300 Euro Schmerzensgeld deswegen“. Eine 1941 geborene Dame konnte sich an ihren ersten Schultag gar nicht mehr erinnern, weil der im unter Trümmern begrabenen Berlin keine besondere Relevanz hatte. Dafür aber waren ihr die von den Amerikanern für deutsche Kinder eingerichteten Freizeit-Clubs in guter Erinnerung, in denen ihr viel beigebracht worden war.
Zu der von Wolfgang Hauck vom Landsberger Verein dieKunstBauStelle initiierten Veranstaltung am vergangenen Wochenende waren insgesamt 14 Teilnehmer von 16- 80 Jahren zum zwanglosen Austausch zusammengekommen. Aus Landsberg und Schondorf wurden Teilnehmer diesem hybriden Format per Zoom zugeschaltet. Wegen Abstandsregelungen war die Veranstaltung kurzfristig statt in Schondorf beziehungsweise Landsberg in den Bahnpark Augsburg verlegt worden.

Die Einstieg waren die Fragen zum ersten Schultag oder das Vorgehen bei der Berufswahl, aber auch das „größte Geschenk“ oder „das Wichtigste in meinem gegenwärtigen Leben“. Dabei stellte sich heraus, dass auch Vertreter derselben Generation das gleiche Ereignis sehr unterschiedlich erlebt hatten und der Austausch darüber ihren Horizont erweiterte.
Die Jüngeren kamen bei den Erzählungen aus dem Staunen kaum heraus: Der von den Anwesenden um seinen Beruf beneidete Lokführer war nur rein zufällig zu dieser Tätigkeit gekommen: „Als ich von der Schulabschlußzeugnisvergabe kam hing da ein Plakat, dass Lokführer gesucht werden. Da habe ich mich dann beworben und es ein Leben lang gerne gemacht“.
Kein Praktikum, keine Beratungen und keine langen Planungen: Der 30-jährigen This, der sich gerade im Stadium der Familiengründung befindet, kommentiert sichtlich verblüfft: „Ich habe meine Berufsentscheidung jetzt erst gerade getroffen und weiß nicht, wie lange ich das machen werde.“

„Ein sehr bereichernder und geschichtsträchtiger Austausch“ kommentiert Projektleiter Wolfgang Hauck. Er plant, dieses hybride Format in Coronazeiten vermehrt anzubieten. „Gerade für Senioreneinrichtungen ist diese Art des sozialen Austauschs im Moment ideal.“ Das Vorhaben wurde durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) finanziert. Bei der Technik konnte der Verein auf neue Tabletts, Kameras und Ausstattung zurückgreifen, die ebenfalls von der DSEE gefördert wurden.
Nun soll trotz den Einschränkungen durch Corona der Gesprächsfaden der Generationen nicht nur aufgenommen, sondern intensiviert werden. Der Bedarf auf in Schulen aber auch den Seniorenorganisationen ist besonders groß, aber auch die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme. Deswegen wurde bereits Gespräche mit den Gymnasien in Landsberg und Seniorenorganisationen geführt, um die nächsten Fortsetzung in Landsberg und Schondorf sind in Planung.
Interessierte Einrichtungen und Personen können sich melden unter: info@diekunstbaustelle.de
Foto Conny Kurz
Vo 26. August bis 10. September finden drei Workshop in Dießen statt.
INFOS

INFOS
https://jugendtreff-diessen.de/news/ferienprogramm/
JETZT ANMELDEN ÜBER DAS JUZE DIESSEN
https://ammerseewest.feripro.de/
FÖRDERUNG




VERANSTALTER
dieKunstBauStelle, Gemeinde und Juz Dießen, Die Stelzer – Theater auf Stelzen
![]()

UFERLOS – THEATER AUF STELZEN
SCHWERPUNKT: Darstellende Kunst, Theater
ALTERSGRUPPE: 13-18 Jahre
DURCHFÜHRUNGSORT: Dießen am Ammsee,
WORKSHOP: 26. August bis 10. September 2021
Es geht wieder los mit Stelzen!
15 Tage lang werden wir in Dießen am Ammersee einen Workshop für und mit Stelzen anbieten.
Der Titel lautet UFERLOS.
Dazu gehört dann auch ein Umzug in Dießen in der Seeanlage und später, am 18.9., auch in München
5 Tage Schnupperkurse, auch für NeueinsteigerInnen: 26. bis 30. August
10 Tage Intensivkurse zur Vorbereitung Aufführung und Umzug: 31.. August bis 10. September
Bitte trag Dich ein, damit wir die Termine bald planen können.
https://doodle.com/poll/c9zwq64yqrfspkwe
Die Teilnahme ist kostenfrei!

„Das Projekt UFERLOS wird unterstützt durch das Programm „tanz + theater machen stark“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V. im Rahmen des Bundesprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.“
