Author Archives: wolfganghauck

Wege ins Theater – Sieht so die Zukunft aus?

Sieht so die Zukunft aus?

Das Stück «Zwischen den Dingen sind wir sicher», haben wir am Samstag, 14.01. im Landestheater Schwaben in Memmingen besucht.

Es spielt in einer ganz eigenen Welt, verstöhrend, eigenartig, aber nicht unmöglich – leider? Oder ndoch nicht? Oder anderes?

Wir arbeiten an Standbildern «Zukunftsvisionen» und probieren unsere «Visionen» aus und entdecken, es geht auch anderes, aber nicht von selbst.

Die Ausstellung ist eröffnet

PHOTOAUSSTELLUNG
GIRLS FROM MMCC + CULTURAL RELIEF PROGRAM

15.-21. Februar 2017
Foyer historisches Rathaus Landsberg am Lech

Die Austellung ist eröffnet!
Besichtigung zu den Öffnungszeiten des Rathauses.

FOTO
Wolfgang Hauck / Nafise Motlaq

Votrag und Ausstellung: SOCIAL CIRCUS IN WAR ZONES

Vortrag, Filme, Erfahrungsberichte

Donnerstag, 16. Februar 19:00

Sitzungssaal Landratsamt Landsberg am Lech

Eintritt frei

VORTRÄGE
SOCIAL CIRCUS IN WAR ZONES
David Manson, Berit Mühlhausen
AECC Afghan Educational & Cultural Centre, MMCC Afghan Mobile Mini Circus for Children, Afghanistan

THE CIRCUS EFFECT
Pinar Demiral, Serdal Adam
Her Yerde Sanat Derneği | Art Anywhere Association, Türkei

CULTURAL RELIEF PROGRAM
Wolfgang Hauck
Die Stelzer, Landsberg am Lech

NOMADWAYS
Anne Merlin
Nomadways, Frankreich

THE CIRCUS EFFECT
Im Rahmen der ersten internationalen Tagung «THE CIRCUS EFFECT» in Deutschland vom 15. bis 21. Februar 2017 in Landsberg am Lech.

FÖRDERUNG
Erasmus+ Strategische Partnerschaften, Europäische Union
Eine Veranstaltung mit Unterstützung durch das Landratsamt Landsberg am Lech. Fundraising-Support durch TRIPLE IMPACT.

VERANSTALTER
Die Stelzer – Theater auf Stelzen

EINLADUNG
Programm

FLYER

FACEBOOK

PHOTO
Motlaq Nafise

WEBSEITE
THE CIRCUS EFFECT

Wege ins Theater – Als Theater-DJ ästhetische Mittel mixen

„Freeze! Diagonale! Luftgitarre spielen in Zeitlupe!“ Der Theater-DJ kann am theatralen Mischpult seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Die Gruppe reagiert auf die Rufe der Mitschülerin, die hinter den Tisch getreten ist, auf dem ein ganzes Buffet an Theatermitteln, die auf verschiedenfarbigen Karten visualisiert sind, ausgebreitet ist.

Durch die Kombination von Tätigkeiten und verschiedenen ästhetischen Mitteln entstehen wirkungsvolle Bilder. Viele der Mittel wie z.B. Freeze, Spiegeln, Synchronität oder Tempowechsel haben wir in den vorangegangenen Wochen bereits kennengelernt und damit experimentiert.

Je vertrauter die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten werden, desto größer wird auch der Mut, sie in den Szenen einzusetzen, die Kleingruppen zu verschiedenen Themen erarbeitet haben.

Wäre es nicht interessant, wenn die beiden besten Freundinnen ihre Bewegungen gespiegelt ausführen? Das wird sofort ausprobiert und die Szene konzentriert und mit überraschendem Ergebnis immer weiter verfeinert.

Wege ins Theater – Schlummernde Schauspielerinnen und Schmetterlinge

So ein Workshop-Wochenende ist intensiv und zum Theaterspielen braucht man Energie.

Die Vorhänge sind mehr als eine Bühnendekoration. Sie bieten den Schauspielerinnen auch einen gemütlichen Ort für ein Nickerchen zwischendurch.

Oder hat sich hier jemand für die Verwandlung zum Schmetterling verpuppt?

Wege ins Theater – Shakespeares Themen: Liebe und Haß

Auch das zweite Wochenende mit Workshop und Theaterbesuch war ein voller Erfolg! Der Samstag stand ganz im Zeichen Shakespeares und der Ausdrucksform des Bewegungs- und Tanztheaters. Spiel mit Geschwindigkeiten, Ebenen, Gesten, Posen, das sind wichtige Mittel um eine Geschichte ganz ohne Worte sondern mit den Mitteln des Körpers auszudrücken.

Die Geschichten, um die es an diesem Tag ging, hat der englische Dichter William Shakespeare vor fast 500 Jahren zu Papier gebracht. Romeo liebt Julia, Hamlet liebt Ophelia, König Lear liebt seine Töchter. Und trotzdem enden alle diese Geschichten mit nicht wenigen Leichen und gebrochenen Herzen. Warum gesellen sich zur Liebe so oft Hass und Eifersucht, sodass ein Happy End oft in immer weitere Ferne rückt? Diese Frage hatte sich auch das Team der Inszenierung „For you my love“ gestellt.

Das Tanztheaterstück sahen wir gemeinsam in der Schauburg, dem Theater der Jugend der Stadt München an und waren beeindruckt von den vielen verschiedenen Ideen, mit denen uns die drei Schauspieler und zwei Tänzer beim Erzählen der Geschichten überraschten.

Wege ins Theater: „For you my love“

„Wege ins Theater“
Der Weg zum zweiten Theaterbesuch in München am 21. Januar 2017 war kalt und führte uns über Schnee und Eis. Aber unsere Stimmung war trotzdem super.

Der Samstag stand ganz im Zeichen Shakespeares und der Ausdrucksform des Bewegungs- und Tanztheaters. Spiel mit Geschwindigkeiten, Ebenen, Gesten, Posen, das sind wichtige Mittel um eine Geschichte ganz ohne Worte sondern mit den Mitteln des Körpers auszudrücken.

Die Geschichten, um die es an diesem Tag ging, hat der englische Dichter William Shakespeare vor fast 500 Jahren zu Papier gebracht.

Romeo liebt Julia, Hamlet liebt Ophelia, König Lear liebt seine Töchter. Und trotzdem enden alle diese Geschichten mit nicht wenigen Leichen und gebrochenen Herzen. Warum gesellen sich zur Liebe so oft Hass und Eifersucht, sodass ein Happy End oft in immer weitere Ferne rückt? Diese Frage hatte sich auch das Team der Inszenierung „For you my love“ gestellt.

Das Tanztheaterstück sahen wir gemeinsam in der Schauburg, dem Theater der Jugend der Stadt München an.

Wir waren beeindruckt von den vielen verschiedenen Ideen, mit denen uns die drei Schauspieler und zwei Tänzer beim Erzählen der Geschichten überraschten.

„Ein wunderbare Tag! So was macht richtig Spaß und ist spannend!“

Das meinte Selina, 15. Jahre, die nun zum zweiten Mal eine Theateraufführung besucht hat.

Das «Türkenmariandl» bei der TGD in Berlin

Berlin, 4.12.2015, Rotes Rathaus

Türkische Gemeinde in Deutschland – Almanya Türk Toplumu

‚Mein Land – Zeit für Zukunft‘ – ein Programm der Türkischen Gemeinde in Deutschland, zu dessen Gelingen dieKunstBauStelle, die Mittelschule Landsberg am Lech und das Landsberger Tagblatt seit dem Startschuss 2013 mit zahlreichen Projekten immer wieder beigetragen haben. Nun trafen sich Projektleiter und Kooperationspartner zur Fachtagung ‚Partizipation als Prozess – Vielfalt in der Wirkung?! Stolpersteine & best practice-Ansätze in der Jugendkulturarbeit‘ mitten im Herzen Berlins. Die Projekte werden über das Bundesprogramm ‚Kultur macht stark‘ gefördert.

Projektleiter Klaus Komatz und pädagogische Leiterin Lena Graser warfen zusammen mit Vertretern der über 60 Bündnisse im Roten Rathaus einen Blick in die Vergangenheit. Schautafeln, Videos, Tonaufnahmen und Live-Berichte präsentierten großartige Projekte aus ganz Deutschland. Ergebnisse aus dem ‚Türkenmariandl‘ und ‚Erzähl‘ deine Geschichte‘ durften da natürlich nicht fehlen und waren in der Ausstellung mit Bild- und Tonmaterial vertreten. Mit der Erfahrung von bereits neun durchgeführten Projekten gaben Wolfgang Hauck (dieKunstBauStelle), Lilli Huber (Soziologin und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin des ISB) und Christine Stahl (Mittelschule Landsberg am Lech) neuen Projektteilnehmern kompetent Auskunft über Tricks und Kniffe für gelingende Workshops.

Auch der Blick in die Zukunft fehlte nicht. Im Rahmen der drei Workshops ‚Interkulturelle Bildung – Wirksamkeit und Relevanz kultureller Bildung im Kontext von Diversität‘, ‚Was heißt eigentlich bildungsbenachteiligt? – Reflexion über die Zielgruppe der Jugendlichen und Auseinandersetzun mit Herausforderungen in der Praxis‘ und ‚Erfolgreiche Zusammenarbeit im Bündnis – Hemmnisse und Chancen nachhaltiger Kooperationen und strategischer Partnerschaften“ tauschten alte Hasen und Neulinge intensiv Erfahrungen aus und arbeiteten konstruktiv an Entwicklungsfeldern.

„Nachdem die Zusammenarbeit mit der Mittelschule in den vergangenen Jahren so wunderbar geklappt hat, steigen wir in eine vierte und fünfte Projektphase ein, die in den kommenden beiden Jahren stattfinden wird“, erklärt Hauck. Wer jetzt denkt, da wird Unterricht auf den Nachmittag ausgedehnt, der irrt. Bei allen Workshops haben die Jugendlichen das Thema festgelegt und Ergebnisse selbst erforscht. „Somit war die Motivation sehr groß und alle Schüler*innen, die an einer Schreibwerkstatt, einem Foto- oder Medienworkshop teilgenommen haben, waren hellauf begeistert und beim Anblick der Ausstellung sehr stolz auf ihre Werke“ so Stahl.

20 Jahre Türkische Gemeinde in Deutschland

Dieses Treffen war integriert in die Feierlichkeiten zum 20 jährigen Bestehen der türkischen Gemeinde in Deutschland

Neben dem türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslıoğlu, sprachen die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka die Grußworte. Daneben gehörten auch Bundestagsabgeordnete, Vertreter der Verbände und anderer Partnerorganisationen zu den Teilnehmern.

„Bestmögliche Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft,“ forderte Wanka. Kolat Dilek, Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, betonte, daß jeder Euro in die Integartion von Flüchtlingen uns allen zu Gute kommen wird.

ARTIKEL
Fachveranstaltung MeinLand – Zeit für Zukunft, TGD, 11.12.2015
Frau Prof. Dr. Johanna Wanka besucht die Ausstellung Mein Land – Zeit für Zukunft

Bericht: Christine Stahl
Foto: Wolfgang Hauck

TAMAM! Tolles Team und viel Spaß

„Wir hatten ein gutes Team, eine tolle Idee und viel Spaß bei unserer ersten Geschichte.“ (Bader aus Syrien)

„Es war schön, zusammen mit deutschen Jugendlichen etwas zu machen. Das wollte ich schon immer“ (Adnan, Syrien)

„Toll war, dass wir alle gut drauf waren. Wir haben viel gelacht und gut als Team zusammen gearbeitet.“ (Marie, Deutschland)

„Es hat mir großen Spaß gemacht, Bilder zu machen. Das Team war sehr nett.“ (Ali, Eritrea)

„Mir hat gut gefallen, dass wir Fotos und Videos gemacht und auch Spiele gespielt haben.“ (Mahmod, Syrien)

„Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben so richtig fotografiert!“ (Ziya Sami Haji, Irak)

„Das Problem war, bei den Aufnahmen nicht zu lachen. Denn wir hatten so viel Spaß!“ (Majd)

„Toll war, dass es gar keine Berührungsängste gab. Wir haben uns alle super verstanden!“ (Natalie, Deutschland)

„Ich möchte noch viel mehr machen, mir weitere Geschichten ausdenken und auch Videos machen.“ (Emad)

„Ich würde gerne einen Film für Syrien machen.“ (Bader, Syrien)

„Es wäre schön, einen Film oder eine Geschichte darüber zu machen, wie Flüchtlinge in Deutschland leben.“ (Adnan, Syrien)“

Das Bündnis besteht aus dieKunstBauStelle e.V., dem Landratsamt Landsberg und dem Ignaz-Kögler-Gymnasium.

Das Projekt TAMAM! wird unterstützt durch das Programm MeinLand – Zeit für Zukunft der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Projekt läuft von Dezember 2016 bis Dezember 2017.